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Eine Heim-WM für Salzburgs Bobfahrer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Gerhard Öhlinger Salzburg (SN)   
Samstag, 25. Dezember 2010

Klein, aber fein ist die heimische Bobszene. Der BSC Salzburg freut sich auf die WM vor der Haustür am Königssee.

Gerhard Öhlinger Salzburg (SN).

Ein Verein, sieben Sportler, zehn Mitglieder: Salzburgs Bob- und Skeletongemeinde ist der kleinste Sportverband des Landes. Dafür konnten die Eiskanal-Athleten heuer mit zwei Olympiateilnehmern in Vancouver aufwarten: Jürgen Mayer und Christian Hackl waren im Zweier- und Viererbob am Start.
Begonnen hat alles vor fünf Jahren: Ein Häufchen „Zuagroaster“ gründete den Salzburger Bob- und Skeletonclub (BSC). Der aus Amstetten stammende Jürgen Mayer sagt: „Mein Bruder Martin studierte damals in Salzburg, daher bekam der Klub hier seine Heimat.“
Highlight des noch jungen Klubs war die österreichische Viererbob-Meisterschaft 2007: In der Besetzung Martin Mayer, Dominique Roshardt, Jürgen Mayer, Christian Hackl holte eine reine BSC-Salzburg-Crew den Titel.
Inzwischen sind Jürgen Mayer und Christian Hackl ins Vorarlberger Team von Jürgen Loacker gewechselt, ihr Klub ist aber nach wie vor der BSC Salzburg. Mit Matthias Adolf gehört ein weiteres Klubmitglied zu den Zweier- und Viererbesatzungen. Zuletzt gab es für den Vierer Platz vier beim Europacup in Altenberg (D). „Auf die fünfwöchige Übersee-Tour zum Weltcup haben wir verzichtet, das war nicht zu finanzieren“, sagt Mayer.
Stichwort Finanzen: „Die Salzburger LSO und ihr Geschäftsführer Walter Pfaller sowie die ASKÖ Salzburg unterstützen uns toll“, betont Mayer.
Jede Menge Salzburg steckt dank vieler Rif-Trainingseinheiten in den Muskeln der Bobathleten. In der Berchtesgadener Kaserne hat das Team im Sommer für Anschubtests Station gemacht. Und mit Christian Hackl ist ein Bobpilot aus Linz in Salzburg heimisch geworden.
Geografisch zuzuordnen ist Jürgen Mayers Crew ohnedies schwer: „Wir vier kommen aus Vorarlberg, Niederösterreich, Wien und Kärnten“, zählt er auf. Da bietet sich Salzburg als logischer Treffpunkt an, zumal die Bahn am Königssee vom 18. bis 27. Februar 2011 WM-Schauplatz sein wird. „Vor den Titelkämpfen Anfang Februar können wir dort eine Woche trainieren“, sagt Mayer – ein bisschen Heimvorteil muss schon sein.

 
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