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Martin testet in Lillehammer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Webmaster   
Montag, 21. März 2005

März 2005


Bobfahrer testen in Lillehammer
Für Bobpilot Wolfgang Stampfer war die Saison mit der WM in Calgary noch nicht beendet. Nach zwei Tagen Aufenthalt zu Hause ging's nach Lillehammer zur ersten Olympiavorbereitung. Stampfer testete dort 14 Tage Bobschlitten der deutschen Fa. Singer Carbontechnik.

Singer Carbontechnik baut hochwertige Komponenten für die Autoindustrie aus Carbon und begann 2002 mit der Produktion von Einzelteilen für Bobschlitten. Inzwischen wird der gesamte Schlitten hergestellt - und dies mit großem Erfolg, die weltbesten Piloten beobachten die Entwicklungen der Firma interessiert und einige Singer-Schlitten sind im Weltcup schon im Einsatz.
Stampfer testet seit 2003 Singer-Schlitten und hat gute Erfahrungen damit gemacht.
Stampfer: “Mit einem neuen Singer-Schlitten bin ich in Igls auf Anhieb gleich schnell gefahren wie mit meinem gewohnten Bob, das spricht für deren Qualität!”

Formel 1-Atmosphäre

Neben Stampfer testeten auch noch der deutsche Pilot Leonard Sanktjohanser sowie der Schweizer Martin Galliker die Top-Geräte. Sanktjohanser konnte die Singer-Schlitten beim Weltcup in St. Moritz testen und erreichte gleich Top-Resultate (dritter im 4er, fünfter im 2er).
Rund um die Piloten arbeitete ein Team von 12 Personen auf Hochtouren.
Stampfer: “Professionalität wie in der Formel 1. Nach jedem Training wurden die Schlitten umgebaut, Chassis gewechselt, neue Teile ausprobiert und die Ergebnisse peinlichst genau aufgezeichnet und analysiert”.
Nichts wurde also dem Zufall überlassen, um für die Olympiasaison das beste Material zu produzieren.
Stampfer erhält jedenfalls einen 4er-Bob von Singer für die Olympiasaison und bleibt auch weiterhin Testpilot der Firma.

Tiroler Versicherung fördert Nachwuchs
Die österreichischen Nachwuchspiloten Anton Hörhager und Martin Mayer waren übrigens auch mit von der Partie. Sie hatten in Lillehammer im Kreise von Toppiloten Gelegenheit zu zahlreichen Testfahrten und konnten einige Tipps des Weltklassepiloten Wolfgang Stampfer umsetzen und so ihre Qualitäten als Piloten weiter verbessern. Die Beschickung der beiden Nachwuchspiloten wurde durch das Sponsoring der Tiroler Versicherung ermöglicht.

Singer-Kompetenz nach Tirol
Die Fa. Singer will in Zukunft noch intensiver mit dem Österreichischen Verband zusammenarbeiten und plant sogar eine Verlegung des Firmensitzes nach Tirol. Derzeit wird mit Unterstützung der Tiroler Zukunftsstiftung noch nach einem passenden Firmensitz gesucht und die Rahmenbedingungen geprüft. Sollte das richtige Objekt gefunden werden, kann die Firma binnen zwei Monaten nach Tirol ziehen, so Firmenchef Thomas Singer.

Bildbeschreibung:
V.l.n.r: Wolfgang Stampfer, Martin Mayer und Anton Hörhager am Start in Lillehammer
Quelle: ÖBSV


quelle: bobskeleton.at
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 5. November 2006 )
 
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